Spitzenweine – stark durch Homöopathie

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Weinreben ähnlich wie Menschen durch homöopathische Mittel positiv stimuliert werden können.“

Wie er das macht, erklärt der biodynamische Winzer, Hayo Laoker, hier …

Mit der Umstellung auf ökologischen Anbau beginnt für viele Winzer eine Phase des Experimentierens mit alten Erfahrungen, neuen Ansätzen und innovativen Ideen. Eine davon ist der Einsatz von homöopathischen Mitteln im Weinanbau. Schon seit vielen Jahren verfolgt die Winzerfamilie Loacker aus dem südtiroler Bozen diesen Ansatz. Heute betreibt Hayo Loacker gemeinsam mit seinem Bruder Franz hier und in der Toskana insgesamt 3 Weingüter auf 50 ha. 

Anders als in der konventionellen Landwirtschaft, wollen die Loackers Weinpflanzen, die beispielsweise an Pilzbefall leiden oder aus anderen Gründen unter Stress stehen, mit Homöopathie von innen stärken. Dadurch können sie möglichst alleine mit dem Problem fertig werden. „Unser Ziel ist es, den Weinberg so stark und widerstandsfähig wie möglich zu machen“, so Hayo Loacker. Vor kurzem hatten Starkregen und Hagel große Schäden im Weinberg angerichtet. „Arnika und Bienen-Propolis in verdünnten Lösungen auf die Pflanzen gespritzt, hat dann geholfen, die Selbstheilungskräfte der Reben zu aktivieren.“ 

Regelmäßig läuft der Winzer durch seine Weinberge und beobachtet, ob die Pflanzen gesund sind oder Probleme auftauchen. „In den letzten Jahren haben wir viel experimentiert, sodass wir heute mit den biodynamischen Anbauprinzipien und einem Satz von etwa 20 verschiedenen homöopathischen Mitteln unsere Weinstöcke stärken und gesund halten können.“ Der Erfolg gibt den Loacker-Brüdern Recht, denn die Weine des Betriebs werden weltweit als Spitzenweine geschätzt.

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