Kleinbäuer*innen

GöPi am 2020-02-27 16:22

Wir wollen nicht nur Bio, wir wollen auch, dass die Produzent*innen unserer Lebensmittel gut leben können. Deswegen kommen die Rohstoffe für unseren Tee, Kaffee, Gewürze oder die Schokolade am liebsten aus kleinbäuerlicher Produktion. 

Kleinbäuerliche Familienbetriebe produzieren für den Eigenbedarf und für den regionalen und internationalen Markt. So werden mehr als die Hälfte der benötigten Lebensmittel weltweit hergestellt und bilden die Basis für die Ernährungssicherheit ganzer Länder.

Wer (wie fast alle unserer Lieferanten) bei Kleinbauern zu fairen und stabilen Preisen kauft, unterstützt dadurch ganze familiäre Sozialsysteme und stärkt regionale Kulturen, Netzwerke und die biologische Vielfalt. Gute Handelsbeziehungen zu Kleinbäuerinnen sind uns auch deswegen so wichtig, weil ihre Existenz bedroht ist. Landwirtschaftliche Flächen sind zur Ware geworden, die weltweit gehandelt wird: Agrarunternehmen kaufen im großen Stil Flächen auf und bauen in Monokultur Futtermittel für den Export an; Investoren nutzen Ackerland als profitable Geldanlage. Landrechte der Kleinbäuerinnen und Bauern werden dabei oft übergangen. Auch die schwankenden Preise am Weltmarkt und der Klimawandel setzen den Kleinbauern zu. Da versuchen wir im Namen unserer Kunden mit unserem Handeln ein Gegengewicht zu setzen!

Wie wichtig ist dir ein faires Miteinander?