Vor-Weihnachtszeit ist süße Zeit!

Es ist bereits bekannt: Der klassische Haushaltszucker ist ungesund – zu viel Zucker fördert Übergewicht und kann Karies und Diabetes verursachen. Doch welche Alternativen zum üblichen Zucker gibt es? Und wie unterscheiden sie sich?

Ahornsirup
Wird aus dem Saft des Zuckerahorns, meist in Kanada, gewonnen. 40 Liter Saft ergeben einen Liter Sirup. Dieser ist mit seinem eigenständigen, milden Aroma kalorienärmer als Zucker, besitzt jedoch auch geringere Süßkraft.

Agavendicksaft
Der eingekochte Saft der Agave besteht hauptsächlich aus Fruktose. Dieser Einfachzucker besitzt eine hohe Löslichkeit und süßt deutlich intensiver als Haushaltszucker.

Honig
Diese natürliche Zuckeralternative enthält einige Vitamine und Mineralstoffe. Seine leicht antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung kann z. B. bei Halsschmerzen Linderung versprechen. Das spezielle Honigaroma ist sehr beliebt im Honigkuchen oder bei frisch gebackenen Waffeln.

Birkenzucker
Ist auch als Xylit oder Xylitol bekannt. Häufig ist er in Zahnpasta und Kaugummis enthalten, da er die Ansiedelung von kariesbildenden Bakterien erschwert. Der Birkenzucker kommt in der Rinde bestimmter Holzarten wie der Birke vor. Die industrielle Herstellung ist dabei aufwendig. Der Vorteil allerdings: Er hat etwa die Hälfte an Kalorien wie Haushaltszucker und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht.

Kokosblütenzucker
Der kristallisierte Nektar der Kokospalmenblüte liegt momentan voll im Trend. Sein Geschmack erinnert an Karamell und ist weniger süß als Haushaltszucker. Auch soll der Süßmacher den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen.

Unser Fazit:
Die Dosis macht immer noch das Gift. Zucker bleibt Zucker – egal ob im Honig, Ahornsirup oder im üblichen Haushaltszucker – und sollte daher nur in Maßen genossen werden. Unser Tipp: Bio-Honig am besten vom Imker aus der Region kaufen. Für abwechslungsreiche Geschenke eignet sich auch Ahornsirup.


Quelle:
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