Vollkorn und Vollwert

Der Begriff Vollwertkost mag eine Erfindung der Neuzeit sein, das dahinterstehende Ernährungskonzept basiert jedoch auf Ansätzen von Ärzten und Naturheilkundlern, die bereits vor über 100 Jahren den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit erkannten und die Verwendung von möglichst unbehandelten Lebensmitteln propagierten.

 

Maximilian Bircher-Benner

Der Müsli-Erfinder lehnte schon um 1900 stark verarbeitete Lebensmittel ab. Mit dem von ihm kreierten Bircher-Müsli entwickelte er die Idee einer optimalen Kost, die alle wichtigen Nährstoffe beinhaltet und benutzte für seine Ernährungsidee schon damals den Begriff „vollwertige Nahrung“.

Sebastian Kneipp

Auch der Naturheilkundler Sebastian Kneipp setzte auf möglichst wenig verarbeitete Nahrungsmittel: „Lasst das Natürliche so natürlich wie möglich. Die Zubereitung der Speisen soll einfach und ungekünstelt sein. Je näher sie dem Zustande kommen, in welchem sie von der Natur geboten werden, desto gesünder sind sie.“ Fein gemahlenes Mehl nannte er bloß „Kunstmehl“, dem die wichtigsten Nährstoffe fehlten. Er riet stattdessen zu kleiehaltigem Vollkornmehl.

Kleines Fazit:

Eine Vollwerternährung trägt nicht nur zur Erhaltung der Gesundheit bei, sondern schont auch die Umwelt und fördert damit eine gute Lebensqualität. Denn mit gering verarbeiteten Lebensmitteln, möglichst aus Bio-Anbau und aus der Region, werden Nahrungsmittel handwerklich hergestellt und gelangen auf kurzen Wegen in die Läden. Faire Wirtschaftsbeziehungen und soziale Gerechtigkeit sind vielen Herstellern dabei ein wichtiges Anliegen.

Quelle:
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