Getreide macht glücklich und stark!

„Der vom Feld getragene Ertrag“ bedeutet das Wort Getreide im ursprünglichen Sinne. Obwohl die bei uns bekannten Körnerfrüchte wie Dinkel, Hafer, Weizen, Gerste und Roggen allesamt reichlich Stärke, hochwertige Eiweiße, Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe enthalten, unterscheiden sie sich doch erheblich in den Details. Grundsätzlich ist ungeschältes Getreide gesünder, da viele Nährstoffe in den Randschichten eingelagert sind.

Hafer: „Wen der Hafer sticht“, der sprüht vor Energie und Lebenskraft. Nicht umsonst gilt Hafer ernährungsphysiologisch als die hochwertigste heimische Getreideart. Er wächst vor allem im nördlichen, gemäßigten Klima. Hierzulande war er lange das zweitwichtigste Getreide im Anbau, nach Roggen. Hafer hat einen ähnlich hohen Eisengehalt wie Fleisch. Das macht ihn auch für Vegetarier interessant.

Weizen: gehört zu den Gräsern, die der Mensch als erste „kultivierte“. Bis heute werden mehrere Hundert Sorten gezüchtet. Bei den Weizensorten unterscheidet man zwischen Hartweizen und Weichweizen.

Dinkel: „Dinkel macht glücklich“ wusste schon Hildegard von Bingen, die Äbtissin des Benediktinerklosters bei Bingen im 11. Jahrhundert. Das Urkorn, die alte Kulturform des Weizens, erfreut sich größter Beliebtheit durch ihren herzhafteren, urigen Geschmack. Dinkel gilt als äußerst bekömmlich und wird zu Backwaren verarbeitet, aber auch zu Bier oder dem sogenannten Grünkern. Sehr beliebt auch als Pasta!

Gerste: wird schon genauso lange angebaut wie der Weizen. Aus Gerste gewinnt man vor allem Malz. Malz wird in großen Mengen beim Bierbrauen eingesetzt. Auch als Viehfutter wird Gerste gerne verwendet.

Roggen: stammt aus Südosteuropa und Kleinasien und ist die kältetoleranteste Getreideart. In Europa wird aus Roggenmehl vor allem Schwarzbrot und Vollkornbrot gebacken.


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